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Wenn Spaß zum Ernst wird

Glücksspiele unterscheiden sich von anderen Spielen – in erster Linie, weil sie riskant sind und einen Gewinn in Aussicht stellen, der nicht durch eigene Fähigkeiten erzielt wird. Außerdem wird für die Beteiligung am Glücksspiel ein Einsatz verlangt. Der Ausgang ist nicht vorhersehbar, das Ergebnishängt vom Zufall ab.





Glücksspiele dienen ursprünglich der Unterhaltung. Aus dem zwanglosen und kurzweiligen Zeitvertreib kann eine Sucht werden – genannt patholgisches Glücksspielen. Unter Pathologischem Glücksspielen versteht man das häufig sich wiederholte episodenhafte Glücksspiel, das die Lebensführung der betroffenen Person beherrscht und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führt. Der Übergang ist fließend und erfolgt meist unbemerkt, auch für Außenstehende. Jeder pathologische Glücksspieler belastet in seinem Umfeld zehn bis fünfzehn weitere Personen. Das sind in der Regel der Partner, die Geschwister, die Kinder und die Eltern. Auch bei ihnen löst die Suchterkrankung des Betroffenen oft psychische Leiden aus und erfordert Hilfe von außen.

Verschiedene Verhaltensweisen können auf ein pathologisches Glücksspielverhalten hinweisen. Der Mensch

  • hat häufig keine Zeit und vernachlässigt sein Umfeld ohne erkennbaren Grund,
  • hat häufig kein Geld und leiht es sich oft in der Familie oder dem Freundeskreis,
  • ist unzuverlässig geworden und hat starke Stimmungsschwankungen,
  • belügt sein soziales Umfeld, um sein Glücksspielverhalten geheim zu halten,
  • vermittelt den Eindruck, dass er etwas verheimlicht.

Ihr Ansprechpartner

Philip Gerber

Dipl.-Sozialarbeiter

Kontakt:

0621/15900-21
gerber@drogenverein.de



Checkliste Spielsucht

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